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Die Griffweise eines Instrumentes ist die Folge seiner Bohrung.
Einerseits hat man, auch bei Flöten gleicher Bauart,
geringfügige Griffveränderungen in Folge kleinerer Abweichungen der Bohrung,
andererseits gibt es grundsätzlich verschiedene Arten.
Hier unterscheidet man heute hauptsächlich die "barocke" (B)
und die "deutsche" (D) Griffweise. |
| B | | D |
| • | 1 | • |
| • | 2 | • |
| • | 3 | • |
| • | 4 | • |
| o | 5 | o |
| • | 6 | o |
| • | 7 | o |
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Der auffälligste Unterschied zwischen diesen beiden Bohrungsarten liegt im Griff für die 4. Stufe, da bei Blockflöten mit der "deutschen" Griffweise das Griffloch Nr. 5 wesentlich kleiner ist.
Bei C-Blockflöten betrifft dies den Ton f und bei F-Blockflöten b.
Diese Stufe wird bei der barocken Flöte (B) mit einem Gabelgriff erreicht, während bei der deutschen Griffweise (D) hingegen das Schliessen des 6. u. 7. Griffloches entfällt.
Leider wird aber diese scheinbare Grifferleichterung mit einer Qualitätsminderung erkauft.
[ • = geschlossenes Griffloch, o = offenes Griffloch ] |
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Aus diesem Grund werden von Fachlehrern im Fach Blockflöte ausschliesslich Instrumente mit barocker Griffweise auch bereits für Anfänger empfohlen, während diese für fortgeschrittene Spieler unabdingbar sind.
Die Schwierigkeiten des Blockflötenspiels liegen nämlich nicht in der Ausführung eines einzigen Griffes, sondern in der Kombination dieser. |